Mit bekannten aber auch einigen neuen Gesichtern startet die SPD in der Samtgemeinde Neuenkirchen in die Kommunalwahl. Der 44-jährige Neuenkirchener Daniel Schweer führt die Liste zur Samtgemeinderatswahl und zur Gemeinderatswahl in Neuenkirchen an, Spitzenkandidat in Merzen ist der langjährigen Ratsherr Reinhard Hellmann. Für den Rat der Samtgemeinde Neuenkirchen kandidieren des Weiteren Tanja Dieckoff, Merzen auf Platz 2, Reinhard Hellmann, Merzen auf Platz 3, Thomas Goltsche, Neuenkirchen auf Platz 4, Ludger Spinneker, Merzen auf Platz 5, sowie Leo Demund auf Platz 6. Die SPD-Liste zur Wahl des Neuenkirchener Gemeinderates setzt sich wie folgt zusammen: 1. Daniel Schweer, 2. Thomas Goltsche und 3. Leo Demund In der Gemeinde Merzen stehen folgende Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste der SPD zur Wahl: 1. Reinhard Hellmann, 2. Tanja Dieckoff, 3. Ludger Spinneker.
Neben den wichtigen Personalentscheidungen beschäftigten sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der Samtgemeinde Neuenkirchen auf Ihrer Mitgliederversammlung aber auch mit einigen kommunalpolitischen Schwerpunktthemen für die nächsten Jahre.
So solle das das soziale Miteinander in den Dörfern weiter im Mittelpunkt der Politik stehen. Hierzu gehöre neben der Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Samtgemeinde Neuenkirchen auch die weitere Ausgestaltung und Förderung von Treffpunkten für das soziale Miteinander.
„Ebenso wollen wir die Einführung eines Bürgerbudgets aus der Akzeptanzabgabe von Windenergieanlagen und Freiflächen-Photovoltaikanlagen erreichen“ erläutert Daniel Schweer. „Hierzu sollen die Räte ein Budget für bestimmte vorgeschlagene Vorhaben zur Verfügung stellen, über deren konkrete Umsetzung dann die Bürgerinnen und Bürger abstimmen könnten.
Für die SPD sind aber auch gute Kitas, Kindergärten und Schulen überaus wichtig. „Wir wollen Schulen vor Ort stärken und Digitalisierung weiter voranbringen. Gute und verlässliche Kinderbetreuung in allen Gemeinden in Kita, Kindergarten und Schule gehärt für uns zu den wichtigsten Aufgaben der Kommunalpolitik“ ergänzt Tanja Dieckhoff.
Desweiteren will sich die SPD für bezahlbaren Wohnraum vor Ort einsetzen. So soll privater Mietwohnungsbau weiterhin durch die Ausweisung von entsprechenden Flächen unterstützt werden. Ein weiteres Thema sei hier aber nach wie vor die Schließung von Baulücken und Bebauung von baureifen, brachliegenden Grundstücken.
Beim Thema Verkehr und neue Mobilität setzen die Sozialdemokraten weiterhin auf den Erhalt und Ausbau des ÖPNV in allen drei Gemeinden. „Insbesondere soll die Bus-Linie 610 von Fürstenau über Merzen, Voltlage und Neuenkirchen in seiner jetzigen Form erhalten bleiben“ so Schweer.
Ebenso soll weiter auf das Schließen von Radwegelücken an Kreis und Landesstraßen in allen Gemeinden gedrängt werden sowie der Ausbau des Angebotes von öffentlichen E-Tankstellen weiter vorangetrieben werden.
„Insbesondere für Merzen wollen wir uns weiter für Tempo 30 km/h in der Ortsdurchfahrt einsetzen. Was in Voltlage seit Jahren der Fall ist, in Neuenkirchen kurz vor der Umsetzung steht soll auch hier für mehr Sicherheit sorgen“ so Reinhard Hellmann.
„Die Sicherung und Weiterentwicklung der Lebensqualität in unseren Gemeinden bleibt weiterhin ein weiteres Zentrales Anliegen. Dabei stehen sowohl der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen als auch eine moderne Infrastruktur und eine verlässliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt.“ Ergänzt Schweer.
Ein besonderer Fokus liege hierbei auf dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Ziel sei es, neue und praktikable Wege zu finden, die Naturschutz und Landwirtschaft miteinander in Einklang bringen. Nur durch einen konstruktiven Dialog und gemeinsame Lösungen könne ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Perspektiven gleichermaßen gesichert werden.
Darüber hinaus soll die Digitalisierung im Alltag weiter vorangebracht werden. Kostenfreies WLAN in allen Ortszentren soll Bürgerinnen, Bürgern und Gästen einen unkomplizierten Zugang zu digitalen Angeboten ermöglichen und gleichzeitig die Attraktivität der Ortskerne stärken.
Auch die Infrastruktur vor Ort bleibt ein wichtiges Thema. Der Zustand der Gehwege soll kontinuierlich verbessert werden, um Sicherheit und Barrierefreiheit nachhaltig zu erhöhen. Gleichzeitig gilt es, die bestehende Drehscheibe als wichtigen Bestandteil der Mobilität und Versorgung zu erhalten sowie die Nahversorgung in allen Gemeinden langfristig zu sichern.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gesundheitsversorgung vor Ort. Die hausärztliche Versorgung muss in allen Gemeinden sichergestellt bleiben, damit Bürgerinnen und Bürger auch künftig wohnortnah medizinisch betreut werden können. Ebenso soll die wichtige Arbeit der „Mobilen Retter“ weiterhin unterstützt werden. Ihr ehrenamtlicher Einsatz leistet einen wertvollen Beitrag zur schnellen Hilfe in Notfällen und stärkt die Sicherheit in der Region.
Nicht zuletzt spielt auch ein ausgewogenes Finanzgefüge zwischen der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden eine entscheidende Rolle. Eine faire und verlässliche Finanzstruktur schafft die Grundlage dafür, dass alle Gemeinden handlungsfähig bleiben und notwendige Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit und Lebensqualität umgesetzt werden können.
Die Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick:
Samtgemeinderat Neuenkirchen:
1. Daniel Schweer, Neuenkirchen
2. Tanja Dieckoff, Merzen
3. Reinhard Hellmann, Merzen
4. Thomas Goltsche, Neuenkirchen
5. Ludger Spinneker, Merzen
6. Leo Demund, Neuenkirchen
Gemeinderat Neuenkirchen:
1. Daniel Schweer
2. Thomas Goltsche
3. Leo Demund
Gemeinderat Merzen:
1. Reinhard Hellmann
2. Tanja Dieckhoff
3. Ludger Spinneker
Bildunterschrift:
(v.l.) Reinhard Hellmann, Ludger Spinneker, Thomas Goltsche, Daniel Schweer, Leo Demund (es fehlt Tanja Dieckhoff)